Erhard-Höpfner-Studienpreis

Stiftung

Die Stiftung wurde im Jahr 1999 von Erhard Höpfner errichtet. Erhard Höpfner, geb. 1904 in Gahlens (Sachsen), kam nach Beendigung seiner Schulzeit Anfang der zwanziger Jahre nach Berlin. Hier schloss er seine Lehre ab und gründete 1930 ein eigenes Unternehmen für den Vertrieb von Industriebedarfsartikeln, das er bis zu seinem Tode 1999 leitete.

Nach dem 2. Weltkrieg und einer schweren Krankheit übernahm Erhard Höpfner in den fünfziger Jahren die Vertretung zweier Weltfirmen in den Bereichen der Produktion von Laborgeräten, Vakuumpumpen und physikalischen Geräten für das damalige West-Berlin und den gesamten sog. "Ostblock".

Dies führte zur Zusammenarbeit mit einer Reihe weltbekannter wissenschaftlicher Einrichtungen und führenden Wissenschaftlern des 20. Jahrhunderts. Der wirtschaftliche Erfolg von Erhard Höpfner beruhte wesentlich auf persönlichen Tugenden wie Sparsamkeit und Disziplin.

Trotzdem ist er sich immer bewusst gewesen, dass dieser Erfolg auch abhängig war von den Fortschritten in Wissenschaft und Technik. Mit Errichtung seiner Stiftung im Jahre 1999 wollte er dazu beitragen, dass junge Menschen -anders als häufig während seiner Jugendjahre - die Möglichkeit erhalten, ihre Begabung auch dann zu entfalten, wenn dies die familiären Umstände nicht zulassen und staatliche Förderungswege nicht zur Verfügung stehen.

Fachjury

Die „Berliner Wissenschaftliche Gesellschaft" stellt aus ihrem Mitgliederkreis die Fachjury. Diese entscheidet alleinverantwortlich über die Vergabe der Preise; ihre Arbeit koordiniert im Namen der Vorstände der „Erhard Höpfner Stiftung" und der „Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft" Univ.-Prof. Dr. Bernd Sösemann, Freie Universität Berlin. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hinweise zur Antragstellung

Stipendien und Preise werden gesondert ausgeschrieben. Die Stiftung nimmt keine allgemeinen Anträge entgegen.

Weitere Informationen:
http://www.fu-berlin.de/akip/ehs
http://www.erhard-hoepfner-stiftung.de (im Aufbau)