2013

Erhard-Höpfner-Studienpreis im Rahmen der Jubiläums-Mitgliederversammlung 2014

Die „Berliner Wissenschaftliche Gesellschaft“
verleiht den Studienpreis 2013 der Erhard Höpfner Stiftung
für herausragende Leistungen im Bereich der Ingenieur- und Technikwissenschaften zu gleichen Teilen an die Herren
Stefan v. March und Marcus Wolf.

Der Studienpreis wird in diesem Jahr an zwei Preisträger zu gleichen Teilen vergeben, da ein direkter Vergleich in der Spitzengruppe und somit die Favorisierung einer einzigen der ausgezeichneten Arbeiten nicht möglich waren.

Herr v. March erhält den Studienpreis in Höhe von 2.500 Euro für seine an der Humboldt Universität Berlin im Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetrieb der Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme eingereichte Masterarbeit „Ein Konzept für neue Züge auf nicht elektrifizierten Strecken des Schienen-Personen-Nahverkehrs“, die von Herrn Prof. Dr. Jürgen Siegmann betreut wurde.

Herr Wolf erhält den Studienpreis in Höhe von 2.500 Euro für seine an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin im Fachbereich Ingenieurswissenschaften Maschinenbau eingereichte Masterarbeit „Konstruktion eines Hochdrucksystems zur in-situ Untersuchung des SwRK metallischer Werkstoffe in korrosiven gasförmigen und flüssigen Medien bei hoher Temperatur“, die von Frau Prof. Dr. Anja Pfennig betreut wurde.

In den Begründungen der Jury heißt es zur Arbeit von Herrn v. March u.a.:
Im Vergleich zum Betrieb mit Dieselmotoren werden die vielfältigen Vorteile einer Nutzung von Akkumulatoren bzw. Lithium-Titanat-Batterien an zwei Referenzstrecken im Raum Berlin-Brandenburg umsichtig, differenziert und präzis dargestellt, ohne dass die Schwierigkeiten der praktischen Umsetzung des neuen Antriebskonzepts- und Betriebskonzepts verschwiegen werden.

In den Begründungen der Jury heißt es zur Arbeit von Herrn Wolf u.a.:
Die originelle, zukunftsorientierte und in werkstattnaher Zusammenarbeit entstandene Untersuchung eröffnet wissenschaftliche herstellungs- und betriebstechnische Perspektiven auf hohem Niveau. Sie ist im Rahmen von Betriebspraktika bzw. in Kooperation mit Unternehmen entstanden und besticht in theoretischem Ansatz, in ihrer sprachlichen und graphischen Darstellung sowie im analytischen und anwendungsorientierten Teil gleichermaßen.
Die Hochschule trägt sich übrigens mit der Absicht, sich die Forschungsleistung patentieren zu lassen.

Der Jury-Vorsitzende im Namen aller Jury-Mitglieder, der Professoren Bernhard v. Gersdorff, Helmut Pucher und Dietrich Severin -
Bernd Sösemann
Berlin, am 6. Februar 2014